Criteria for the supervisory board of Christian banks (study)

In a German-speaking study called “Effiziente Aufsicht über kirchliche Banken“, accompanied by a foreword of Prof. Ulrich Hemel, Dr. Thomas Suermann de Nocker, lecturer at the FOM College and freelancers of the Institut für Sozialstrategie, has worked up criteria on what is appropriate for the supervisory board of German Christian banks (kirchliche Bank).

The summary of this study lays out that in the German-speaking countries, there are a total of 14 banks, the majority of which have ecclesiastical owners and therefore can be referred to as religious banking.

The supervisory boards of these institutions are subject to a double observation: firstly, reliable and independent oversight structures have taken a greater role on economic questions, in church, charity and diakonia for some years. Secondly, since the financial crisis,the supervisory and management boards of the banks fall under an intenser control from public banking authorities.

Dr. Suermann de Nocker writes that three criteria shall be regarded as particularly important in the current situation for the supervisory board of a christian bank, and without prejudice to the legal requirements, as following.  :

– the board shall have a reasonable proportion of independent directors, without personal or business relationship with the bank.

– the board shall have the necessary technical expertise in the supervision of a Christian bank in economics, law, theology, and possibly on specific disciplines which are keys to understand customers’ business. Ideally, find these skills in a body with less than ten members to be able to work with the board together effectively.

– regarding the diversity, in German, not only gender equality but also inclusion of younger people shall be deemed as central.

The German practices are then analyzed with regard to these criteria.

The OFCCFO recommends the reading of this study which adresses critical issues and propose suitable solutions.

 

 

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“Begleitet durch ein Vorwort von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel hat Dr. Thomas Suermann de Nocker, Dozent an der FOM-Hochschule und freier Mitarbeiter des Instituts für Sozialstrategie, Kriterien erarbeitet, was einen Aufsichtsrat einer kirchlichen Bank auszeichnen sollte.

Im deutschsprachigen Raum finden sich insgesamt 14 Banken, die mehrheitlich kirchliche Besitzer haben und daher als kirchliche Banken bezeichnet werden können.

Die Aufsichtsräte dieser Institute stehen zuvorderst unter einer doppelten Beobachtung: Zum einen wird in Kirche, Caritas und Diakonie seit einigen Jahren ein stärkeres Gewicht auf belastbare und unabhängige Aufsichtsstrukturen der wirtschaftlichen Unternehmungen gelegt. Zum anderen stehen seit der Finanz-krise die Aufsichts- und Leitungsgremien der Banken unter intensiver Beobachtung durch staatliche Bankenaufsichtsbehörden.

Die Entwicklung eines Anforderungsprofils für den Aufsichtsrat einer kirchlichen Bank zeigt, dass in der aktuellen Situation drei Kriterien neben der Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen besonders wichtig sind:– Zu den personenorientierten Anforderungen gehört vor allem, dass ein angemessener Anteil der Mandatsträger unabhängig ist, d. h. keine persönliche und geschäftliche Beziehung zu der Bank hat.

– Die zentrale managementbezogene Anforderung ist die notwendige fachliche Kompetenz bei der Aufsicht einer kirchlichen Bank. Dazu gehört die angemessene Verteilung von vier Fachdisziplinen im Aufsichtsrat: Neben den zentralen Wirtschaftswissenschaften auch Jura, Theologie und eventuell eine branchenspezifische Disziplin der Hauptkunden, um deren Geschäft ausreichend verstehen zu können. Idealerweise finden sich diese Kompetenzen in einem Gremium mit insgesamt weniger als zehn Mitgliedern, um arbeitsfähig zu sein und effektiv mit dem Vorstand zusammen arbeiten zu können.

– Dazu kommt der Anspruch der Diversität im Aufsichtsrat: Beide Großkirchen in Deutschland legen einen großen Wert auf Geschlechtergerechtigkeit. Daneben sollen aufgrund einer Altersdiversität auch jüngere Personen in die Gremien einziehen.”

 
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